Im Rahmen unseres Projektes zur Kriminalprävention fuhr die Klasse BVJb zusammen mit ihren Lehrkräften, Frau Geißler-Kraft und Frau Bühler-Saal, am 1. Dezember 2025 zum Kriminalmuseum nach Fürth.
Im Rahmen unseres Projektes zur Kriminalprävention fuhr die Klasse BVJb zusammen mit ihren Lehrkräften, Frau Geißler-Kraft und Frau Bühler-Saal, am 1. Dezember 2025 zum Kriminalmuseum nach Fürth.
Im historischen Gewölbekeller des Fürther Rathauses ist das Kriminalmuseum untergebracht. Es ist für unsere Schülerinnen und Schüler interessant, da vor allem Jugendlichen durch die Ausstellung vor Augen geführt werden soll, dass Straftaten sich nicht lohnen, dass ein Verbrechen das Leben und das Berufsleben zerstören kann und dass die Opfer von Straftaten oft erheblich und jahrelang unter der Tat leiden.
Herr Dietsch, Gründungsmitglied des Museums und Leitender Polizeidirektor a. D., führte unsere Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung.
Die Räume mit dem Falschgeld und den Waffen sowie das „Drogenlabor“ faszinierten die Klasse. Der nachgestellte Tatort zeigt die diffizile Kleinarbeit von Ermittlungsbeamten. Die Kenntnis, dass jeder Mensch (auch Zwillinge) unverwechselbare Fingerabdrücke besitzt und die späteren Möglichkeiten der DNA-Analyse waren große Fortschritte bei der Aufklärung von Straftaten und helfen heute bei der Aufklärung von sogenannten „cold cases“ – bisher nicht aufgeklärten Mordfällen.
Besonders interessant waren für unsere Schülerinnen und Schüler die Ausführungen von Herrn Dietsch über die Straftaten, in denen er selbst ermittelt hatte, z. B. der Mord an der 12jährigen Carla 1998 in Wilhermsdorf. Damals gaben Katzenhaare Hinweise auf den Täter, die jedoch noch nicht verwertet werden konnten, weil die DNA-Analyse bei Katzen noch nicht möglich war.
Zum Abschluss der Führung durften Freiwillige in eine historische Polizeijacke schlüpfen.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Dietsch für die interessante Führung und seine Geduld bei der Beantwortung aller Fragen.
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