Am Donnerstag, den 09. Oktober 2025, machte die Klasse L12a einen Unterrichtsgang nach Pappenheim, um das dortige Natur- und Jagdmuseum zu besichtigen
Am Donnerstag, den 09. Oktober 2025, machte die Klasse L12a einen Unterrichtsgang nach Pappenheim, um das dortige Natur- und Jagdmuseum zu besichtigen. Die Schüler starteten um 07:30 Uhr im Klassenzimmer der Berufsschule, von wo es Richtung Reithalle ging. Dort beginnt der Triesdorfer Baumlehrpfad.
Die Kenntnis der wichtigsten wirtschaftlich relevanten Baumarten sowie ihre Standortansprüche sind nicht nur häufig gefragtes Wissen der schriftlichen Abschlussprüfung, sondern auch in der Praxis bedeutsam, wenn es darum geht, im Rahmen des Umbaus zu stabilen Mischwäldern eine Entscheidung über die zukünftige Baumartenwahl zu treffen. Die herbstliche Vegetation ermöglichte neben der Unterscheidung der Blattformen auch einen Vergleich der jeweiligen Fruchtstände. So konnte man unter anderem die Rotbuche von der Hainbuche oder den Spitzahorn von der ahornblättrigen Platane gut differenzieren. Unterwegs zum Triesdorfer Bahnhof stieß die Klasse auf einen Holzpolter, der hinsichtlich Größe, Qualität des gelagerten Holzes und des daraus erwartbaren Erlöses bewertet wurde. Wider Erwarten fuhr der Zug nach Pappenheim pünktlich von Triesdorf ab und kam mit nur geringfügiger Verspätung am Zielort an. Auf dem Fußmarsch Richtung Burg begutachteten die Schüler die Naturkirche nahe der Altmühl, wo offensichtlich vor kurzem ein Pflegeschnitt an den entlang eines Stahlgerüstes gepflanzten Weiden stattgefunden hat. Im Museum mit den Präparaten der heimischen Fauna waren die Schüler damit beschäftigt, gemeinsam in Kleingruppen Arbeitsblätter zu den gezeigten Tieren aus Wald, Feld und Flur auszufüllen. Leider war die Tonanlage mit den entsprechenden Tierlauten gerade defekt. Kenntnisse zum Erscheinungsbild des bei uns vorkommenden Schalen-, Haarraub- und Federwildes sind nicht nur Grundwissen für angehende Landwirte, sondern auch Grundlage für eine sinnvolle Ergänzung der landwirtschaftlichen Ausbildung, nämlich den Jagdschein.
Text + Bild: Markus Diepold, StR
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