Staatliches Berufliches
Schulzentrum Ansbach-Triesdorf

AnleitertreffenKi11 015bAm 18.10.2016 fand für die Anleiterinnen der Fachpraxis der 11. Klasse Kinderpflege ein Treffen am BSZ Ansbach-Triesdorf statt. Der Nachmittag diente dem Austausch, der Informationsweitergabe über Neuerungen und einem fachlichen Vortrag. Für den diesjährigen Fachinput konnten wir Frau Sigrid Strobel gewinnen, die uns als Referentin von Lingva Eterna durch das Sprach- und Kommunikationskonzept für die differenzierte Wirkung von Sprache sensibilisierte.

Die Abschluss- und Lehrfahrt der Kinderpflegeklassen K11a und K11 b führte vom 12. bis 14. Oktober 2016 nach Dresden. Auf der Fahrt von Ansbach nach Dresden wurde Halt im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth gemacht und über die Geschichte Deutschlands an der ehemaligen Grenze nachgedacht. IMG 2440

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Am 26. September 2016 traf sich die Klasse K 11a, am 27. September die Klasse K 11 b am Trafohäuschen am Waldrand des Staatsforstes östlich von Ansbach - bei Einheimischen auch Bernadottenwiese genannt. Dort empfing uns Herr Carsten Wobser, von Beruf Förster. Seine Aufgabe ist u.a. die Vermittlung von Wis-sen rund um den Wald. So konnten wir von ihm durch einen praktischen Erlebnistag zum Thema „Waldpädagogik“ Erfahrungen sammeln.

Kontakta 2016 KiPfl

 Auf der Kontakta in Ansbach vom 7. bis 11. September 2016 waren auch einige Schülerinnen und Schüler der Kinderpflege mit ihren Lehrern beteiligt. Im Onoldia-Saal wurden vier Tische aufgebaut, auf denen verschiedene Tischspiele für unterschiedliche Altersgruppen angeboten wurden. Die Schüler hatten die Aufgabe sich mit Kindern von Kontaktabesuchern zu beschäftigen, aber auch die Eltern und Großeltern sollten einbezogen werden. Jeden Morgen bauten zwei Schüler die Spiele auf und befassten sich erst einmal mit Hilfe einer Spielanleitung selbst mit unbekannten Spielen und warteten dann auf vorbeikommende Kinder. Insgesamt waren aber leider nur wenige Kinder auf der Messe und haben das Angebot wahrgenommen. Trotzdem hat es den Schülern und den beteiligten Kindern viel Freude bereitet. Und so manche Schülerin hat ein neues Spiel kennengelernt, das vielleicht einmal im Kindergarten ausprobiert wird. 

(Text: beteiligte Schüler der K11a, Foto: D.Gaffron)

Hier finden Sie die Fotos der Abschlussfeier Kinderpflege am 20.07.2016

Am 9. Juni 2016 begegneten sich KinderpflegeschülerInnen und Flüchtlinge bei einem gemeinsamen Projekt im Fach Werken und Gestalten. Die angehenden KinderpflegerInnen vertieften dabei ihre Kenntnisse zum Fröbelschen Falten und der Gestaltung eines Leporello. Wie begeistert die SchülerInnen waren, zeigen neben den Fotos auch die Zitate:

„Heute war sehr, sehr schön und ich bin ganz zufrieden. Es hat Spaß gemacht mit den deutschen Schülern.“ (Taghi)
„Heute war interessant mit der deutschen Klasse und es hat mir Spaß gemacht.“ (Hala)
„Heute war mit euch sehr nett und es hat so viel Spaß gemacht. Also wir danken euch.“ (Sabri)
„Mein erstes Buchfalten ? Es war so schön mit der Kinderpflege.“ (Sang)
„Heute war sehr interessant mit Kinderpflege.“ (Siem)

Auch für die Lehrerinnen Frau Schuster und Frau Härth war dieser Vormittag ein Besonderer, der gerne wiederholt werden darf.

Text und Bilder: Carina Härth, StRin

Stadtbuecherei 20162

Es ist schon fast zur Tradition geworden, dass Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse in der Stadtbücherei Ansbach Kinder mit Bastelarbeiten betreuen.

Insgesamt fanden drei Veranstaltungen statt. Die erste "Bastelrunde" fand am 26.10.15 von 14.00 – 17.00 Uhr statt. Das Thema waren Angebote rund um das Thema "Herbst". Da die Altersspanne nicht vorgeben ist, bereiten die Lehrkräfte aus dem Unterrichtsfach, Werken und Gestalten, mit den Schülerinnen und Schülern mehrere mögliche Werkstücke, und vielseitiges Material vor.

Dass diese Art von Freizeitgestaltung gern genutzt wird, zeigt sich in der hohen Anzahl von teilnehmenden Kindern, Spitzenreiter war des "Osterbasteln" mit über 70 Kindern. Schön zu beobachten ist, dass die begleitenden Erwachsenen nicht nur Zuschauer sind, sondern sich oft durch die schönen Materialien dazu verführen lassen, selbst zu werkeln.

DSC00234 600Am 11. März 2016 kamen 14 Kinder des Kindergartens "St. Nikolaus" aus Großlellenfeld zu uns zu Besuch. Nach einer Begrüßung in der Aula wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt und besuchten dann jeweils den MNE- und den HWE-Unterricht.

In unserem schönen MNE-Raum haben wir viele schöne Experimente für die Kinder vorbereitet, z. B. das "Geräuschememory", das "geheimnisvolle Schwarz", die "blühenden Papierblumen", der "bunte Zuckerwürfel", "magnetisch oder nicht" und noch weitere Versuche. Jedes Kind durfte sich seine Lieblingsexperimente aussuchen und bekam dann am Ende die Kinder eine selbst gestaltete Forscher-Urkunde, die sie voller Stolz mit nach Hause nahmen.
Uns Schülerinnen und Schülern hat das Projekt sehr großen Spaß gemacht genau wie den Kindern aus dem Kindergarten Großlellenfeld.

Fotos von diesem Projekt finden Sie hier:

Anleitertreffen 2015 Ki2Wer staatliche geprüfte Kinderpflegerin oder staatlich geprüfter Kinderpfleger werden möchte, muss eine vollschulische Ausbildung an einer Berufsfachschule für Kinderpflege absolvieren. Dabei beinhaltet diese Ausbildung neben den fachtheoretischen Inhalten auch einen erheblichen Anteil an praktischen Fächern und Ausbildungsinhalten. Davon übernimmt die Berufsfachschule für Kinder in Form von fachpraktischen Fächern, die jeweils in Gruppen mit maximal 16 Schülerinnen und Schülern, den größten Teil.

Ein Tag in der Woche findet jedoch in einer Kindertageseinrichtung (meist Krippe oder Kindergarten) statt. Hier müssen sich die angehenden Schülerinnen und Schüler den Anforderungen des Berufslebens stellen.

Am Mittwoch den 14.10.2015 starteten wir, die 11. Klassen des Fachbereichs Kinderpflege am BSZ Ansbach, unsere dreitägige Lehrfahrt nach Dresden. Um 8 Uhr fuhren wir mit dem Bus in Richtung Mödlareuth in der Nähe von Hof, ein kleiner Ort, der je zur Hälfte in Bayern und Thüringen liegt und als „Little Berlin“ Geschichte schrieb, da er in der Zeit vom Kriegsende bis zur Wiedervereinigung durch eine Mauer geteilt wurde.

Als wir um ca. 10:15 Uhr dort ankamen, mussten wir feststellen, dass wir unsere Führung noch nicht antreten konnten, da andere Klassen wegen des Schnees und der Umleitung zu spät angekommen waren und gerade erst mit ihrer Führung begonnen hatten.
Wir verbrachten die Zeit in einer Fahrzeugausstellung, die in der Zeit von 1961 bis 1989 an der „Mauer“ eingesetzt waren. Die Fahrzeuge befanden sich in einer Halle oberhalb des Museumsgebäudes. Manche schauten sich auch die Ausstellung über die Grenzöffnung 1989 in einem anderen Gebäudeteil an.