Staatliches Berufliches
Schulzentrum Ansbach-Triesdorf

Pic 1Am Donnerstag, den 30. November, pflanzte die Klasse L10 zusammen mit ihrer Lehrkraft Frau Gebhardt unter der Anleitung von Herrn Körber und der Unterstützung von Frau Menzel vom LPV eine Baumreihe entlang eines neu angelegten Weihers. Die Pflanzung wurde im Rahmen des Ökologieunterrichts im BGJ Agrarwirtschaft durchgeführt.

Die Schüler sollen die Arbeit des LPV kennen lernen, die Bedeutung von Landschaftselementen verstehen und lernen, wie man Pflanzungen fachkundig durchführt. Als Herr Körber zunächst den LPV vorstellte, betonte er, wie wichtig die Zusammenarbeit mit den Landwirten für den Verband ist. Der LPV berät Landwirte, unterstützt sie bei Beantragung und Durchführung von Pflanz- und Pflegemaßnahmen und beschäftigt auch Landwirte als Dienstleister.

Pic 2Die Aufgabe war es, die 20 Spitzahorne, die als Ballenware geliefert worden waren, in die von Herrn Hausmann vorbereiteten Pflanzlöcher zu pflanzen. Zunächst mussten die Schüler natürlich unterrichtet werden, wie so eine Pflanzung genau durchgeführt wird. Bereits das Einsetzen des Baumes mit Ballen in das Pflanzloch muss richtig gemacht werden: Die Höhe muss stimmen und der Boden darunter muss ausgerichtet und aufgelockert werden, damit die Wurzeln sich gut entwickeln können. Wenn dann der Baum richtig sitzt, wird zu 2/3 verfüllt und verfestigt. Danach wird der Befestigungsdraht des Ballens geöffnet und das Pflanztuch ebenfalls. Wenn vollständig verfüllt ist und mit der restlichen Grasnarbe der Gießrand angelegt ist, wird der Baum befestigt. Dazu werden 3 Pfosten im Dreieck um den Baum eingerammt und mit Brettern verbunden. Zuletzt muss der Baum noch mit Hanfmaterial an allen 3 Pfosten befestigt werden. In dieser Weise pflanzte die Klasse die 20 Ahornbäume. Nach einer ausgiebigen Gießrunde und dem Reinigen der Werkzeuge konnte der Tag erfolgreich beendet werden.

Pic 3Mittags hatte Frau Hausmann mit ihren Helfern die Pflanztruppe mit köstlichen geräucherten Forellen verwöhnt. Nach einem kleinen Feedback von Herr Körber über die Qualität der Arbeit konnten die fleißigen Schüler des BGJ, wegen des feuchten und kalten Wetters etwas verdreckt, nach Hause zurückkehren. Nicht ohne, dass Herr Körber mit den Schülern nochmals den ökologischen Nutzen dieser Maßnahme beleuchtete: Die Baumreihe ist nicht von so hoher ökologischer Bedeutung wie z.B eine Hecke, kann aber ein Trittstein für Insekten und andere Kleintiere sein, um z.B. die ebenfalls neu angelegte Streuobstwiese besser erreichen zu können. Man spricht hier auch von ökologischer Vernetzung der Landschaft. Die langen Strecken über ausgedehnte Freiflächen könnten sie sonst nicht zurücklegen und durch die Baumreihe können Nahrungsversorgung und Fortpflanzung erleichtert werden.Pic 4

Text und Fotos: Margit Gebhardt (OStRin)