Staatliches Berufliches
Schulzentrum Ansbach-Triesdorf

Unter dem Motto Schlag dein Zelt auf  stand der Schulanfangsgottesdienst, der für alle Klassen der Berufsfachschulen, das BGJ Agrar und die Berufsintegrationsklassen am 15. September 2017 in der St. Johanniskirche stattfand. Ein Chor aus Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen der Abteilung Kinderpflege hatte wieder mit viel Engagement Lieder eingeübt, musikalisch begleitet von der „Lehrerband“.

Fotos vom Schulanfangsgottesdienst finden Sie hier:

Auch 5 Referendare mit Zweitfach Evangelische Religion übernahmen einen Teil des Gottesdienstes. Nach dem Segenswunsch von P. Leidel dankte der stellvertretende Schulleiter StD Gaffron dem Vorbereitungsteam und den am Gottesdienst Beteiligten und wünschte allen für das Schuljahr  ein Zelt und auch eine Tisch, um sich zusammenzusetzen.
Umrahmt wurde der Gottesdienst wieder von einer Lehrer-Bläsergruppe.

M Bergkemper, V. Ruppert und I. Schwab übernahmen unterstützt von Schülerinnen der Ernährung und Versorgung die Ansprache. In der biblischen Lesung (1. Mose 12, 1-9) ging es um Abram und seine Familie. Da sagt der Herr: Verlass deine Heimat, deinen gewohnten Ort, deinen Ort an dem du gerade bist und zieh in das Land, an den Ort, den ich dir zeigen werde. Schlag dein Zelt  dort auf.
Verschiedene Symbole zeigten während der Ansprache das Zeltaufstellen:

  • Zunächst das Zelt selbst - ein Raum, in dem man geschützt ist, sich zurückziehen kann.
  • Das Zelt ist getragen von Zeltstangen, die Zeltstangen sind ein Symbol für Halt.
  • Heringe, damit man nicht abhebt oder den Halt verliert.
  • Isomatte und Schlafsack, Zeit um zur Ruhe zu kommen .
  • Taschenlampe, um in der Dunkelheit Orientierung zu haben.
  • Gaskocher / Essen als Symbol für Nahrung für Körper und Geist .

„Und dann, wenn ich mich zurecht gefunden habe, wenn ich alles Wichtige für mich dabei habe, dann ist es noch wichtig ein zwei freie Stühle und einen Tisch zu haben. So kann ich neue Menschen kennen lernen, Freundschaften schließen, ich kann Gäste einladen.
Ich denke, dass wir alle genau wissen, was wir brauchen, damit es uns an einem neuen Ort gut geht. Ich denke, dass es wichtig ist bekanntes mitzunehmen und  gleichzeitig offen zu sein für den neuen Ort, die Menschen und die Kultur – auf die BSZ Kultur können sie sich auf jeden Fall freuen.
Aber neben all dem irdischen, das uns wichtig ist, gilt auch uns die Zusage, die Gott zu Abram sagt. Auch zu uns sagt Gott: Ich will dich segnen. So wünsche ich uns allen, dass wir gesegnet in das neue Schuljahr gehen, gesegnet für einen neuen Ort sind und diese Kraft immer wieder spüren, wenn wir auch mal einsame Stunden verbringen müssen.  Wir dürfen zu jeder Zeit darauf vertrauen, dass Gott auch zu uns sagt: Ich will dich segnen.“